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Numerische Lösung von Gleichungssystemen

Bei vielen praktischen Aufgaben werden für unbekannte Größen Bedingungen in Gleichungsform gestellt:
(19.23)

Die Unbekannten sind so zu bestimmen, daß sie eine Lösung des Gleichungssystems (19.23) darstellen. In der Regel ist , d.h., die Anzahl der Unbekannten stimmt mit der Anzahl der Gleichungen überein. Im Falle bezeichnet man (19.23) als überbestimmtes System , im Falle als unterbestimmtes System .
Überbestimmte Systeme haben in der Regel keine Lösung. Man formuliert deshalb die zu (19.23) gehörende Quadratmittelaufgabe
(19.24)

als Ersatzaufgabe. Im unterbestimmten Fall können im allgemeinen Unbekannte frei gewählt werden, so daß die Lösung von (19.23) von Parametern abhängt. Man spricht dann von einer -dimensionalen Lösungsmannigfaltigkeit .
Man unterscheidet lineare und nichtlineare Gleichungssysteme , je nachdem, ob in (19.23) die Unbekannten nur linear oder auch nichtlinear auftreten.