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Hinweise


1. Für die spezielle Differentialgleichung geht das RUNGE-KUTTA-Verfahren in die SIMPSON-Formel über.
2. Bei einer sehr großen Anzahl von Integrationsschritten kann sich ein Wechsel der Schrittweite als zweckmäßig oder sogar notwendig erweisen. Über einen Schrittweitenwechsel kann mit Hilfe einer Fehlerschätzung entschieden werden, die dadurch gewonnen wird, daß man die Rechnung etwa mit doppelter Schrittweite wiederholt. Hat man z.B. für die Näherungswerte (Rechnung mit einfacher Schrittweite) und (Rechnung mit doppelter Schrittweite) bestimmt, dann gilt für den Fehler die Schätzung
(19.100)

Informationen über die Realisierung der sogenannten Schrittweitensteuerung findet man in der Literatur (s. Lit. 19.27).
3. RUNGE-KUTTA-Schemata für Differentialgleichungen höherer Ordnung s. Lit. 19.27. Andererseits können Differentialgleichungen höherer Ordnung in ein System von Differentialgleichungen 1. Ordnung überführt werden (s. Zurückführung auf ein System von Differentialgleichungen). Dann besteht das Näherungsverfahren aus parallel durchgeführten Rechnungen gemäß (19.99), die durch die Differentialgleichungen miteinander gekoppelt sind.