Zur numerischen Bestimmung von
wendet man auf (19.218b)
analog zu (19.209) und (19.210) die
Trapezformel an und erhält die diskreten komplexen FOURIER-Koeffizienten
:
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(19.221a) |
mit
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(19.221b) |
Der Zusammenhang (19.221a) unter Beachtung von (19.221b) wird dann als
diskrete komplexe FOURIER-Transformation der Länge
der Werte
bezeichnet.
Die Potenzen
genügen sämtlich der
Gleichung
Sie werden deshalb auch als
- te Einheitswurzel
bezeichnet. Wegen
gilt:
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(19.222) |
Die effektive Berechnung der Summe (19.221a) ergibt sich aus der Tatsache, daß
eine diskrete komplexe FOURIER-Transformation der Länge
auf zwei
Transformationen der Länge
in folgender Weise zurückgeführt werden kann:
a) Für alle Koeffizienten
mit geradem Index,
d.h.
,
erhält man:
Dabei wurde beachtet, daß
ist.
Substituiert man
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(19.223) |
und berücksichtigt man, daß
gilt, dann ist
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(19.224) |
die diskrete komplexe FOURIER-Transformation der Werte
mit der Länge
.
b) Für alle Koeffizienten
mit ungeradem
Index, d.h. mit
,
erhält man analog:
Substituiert man
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(19.225) |
und beachtet man, daß auch hier
gilt, dann ist
 |
(19.226) |
die diskrete komplexe FOURIER-Transformation der Werte
mit der Länge
.
Die Reduzierung gemäß a) und b), d.h. die Zurückführung einer
diskreten komplexen FOURIER-Transformation auf jeweils zwei
diskrete komplexe FOURIER-Transformationen der halben Länge, läßt sich
fortsetzen, wenn
eine Potenz von 2 ist, d.h. wenn
(
natürliche
Zahl) gilt.
Die
-malige Anwendung der Reduzierung wird als FFT bezeichnet.
Da jeder Reduktionsschritt wegen (19.225)
komplexe Multiplikationen erfordert,
ist der Rechenaufwand bei der FFT von der Größenordnung
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(19.227) |