Vergleich mit der linearen Algebra, Residualspektrum
Ein wesentlicher Unterschied zwischen dem endlichdimensionalen Fall, der im wesentlichen
in der linearen Algebra betrachtet wird, und der Situation im unendlichdimensionalen Fall,
mit dem sich die Funktionalanalysis befaßt, besteht zumindest an dieser Stelle darin,
daß in ersterem stets
gilt, während in letzterem das
Spektrum in der Regel Punkte enthält, die keine Eigenwerte von
sind.
Ist
injektiv und surjektiv, dann gilt wegen des Satzes über die
Stetigkeit des Inversen
.
Im Kontrast zum endlichdimensionalen Fall, bei dem die Surjektivität automatisch aus der
Injektivität folgt, muß im unendlichdimensionalen Falle weitaus differenzierter
vorgegangen werden.
Die Menge
aller
,
für die
injektiv und
dicht in
liegt, heißt stetiges oder
kontinuierliches Spektrum und die Menge
aller der
,
mit
injektivem
und nichtdichtem Wertebereich, heißt Rest- oder
Residualspektrum des Operators
.
Für einen beschränkten linearen Operator
im komplexen BANACH-Raum
gilt die disjunkte Vereinigung
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