Auftreten
Die SG-Gleichung entsteht aus der BLOCH-Gleichung für räumlich inhomogene
quantenmechanische
-Niveau-Systeme.
Sie beschreibt die Ausbreitung
- ultrakurzer Impulse in resonanten Lasermedien (selbstinduzierte Transparenz),
- des magnetischen Flusses in großflächigen JOSEPHSON-Kontakten, d.h.
in Tunnelkontakten zwischen zwei Supraleitern und
- von Spinwellen in supraleitendem Helium-
.
Die Solitonlösungen der SG-Gleichung können durch ein aus Pendeln und Federn
bestehendes mechanisches Modell veranschaulicht werden.
In der Nähe eines Punktes geht die Evolutionsfunktion stetig von
in einen konstanten
Wert über.
Ausgehend vom englischen Wort kink für Stufe, nennt man daher die SG-Solitonen
meist Kink-Solitonen .
Wenn umgekehrt die Evolutionsfunktion von dem konstanten Wert
nach
übergeht,
werden sogenannte Antikink-Solitonen beschrieben.
Mit Hilfe derartiger Lösungen können auch Domänenwände beschrieben werden.