Wenn ein begrenztes Stück
einer orientierten Fläche auf eine Koordinatenebene
projiziert wird, z.B. auf die
-Ebene, dann kann dieser Projektion
auf
die folgende Weise ein Vorzeichen zugeordnet werden (s. Abbildung).
Fällt der Blick von der positiven Seite der
-Achse aus auf die
-Ebene und
sieht man dabei die positive Seite des Flächenstückes
,
dann gibt man der
Projektion
das positive Vorzeichen, im entgegengesetzten Falle das negative
(linke bzw. rechte obere Abbildung).
Liegt das Flächenstück so, daß man zum Teil seine Innen- und zum Teil seine
Außenseite sieht, dann ergibt sich
als algebraische Summe der
Projektionen dieser Teile, die einmal von der Innen-, zum anderen von der Außenseite
zu sehen sind (linke untere Abbildung).
Die rechte untere Abbildung zeigt die Projektionen des Flächenstückes
und
eines Flächenstückes
,
von denen die eine negativ, die andere positiv zu
nehmen ist.
Die Projektion einer geschlossenen orientierten Fläche ist gleich Null.