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Geometrische Deutung

Die Realisierung der Rauminversion kann man sich in einem dreidimensionalen kartesischen Koordinatensystem geometrisch betrachtet, wie in der folgenden Abbildung dargestellt, in zwei Schritten vorstellen:



1. Durch Spiegelung an einer Koordinatenebene, z.B. der -Ebene, geht das -Koordinatensystem in das -Koordinatensystem über.Ein rechtshändig orientiertes System wird dabei in ein linkshändig orientiertes überführt.
2. Durch eine -Drehung des -Systems um die -Achse entsteht das vollständig am Koordinatenursprung gespiegelte Koordinatensystem Es behält im Vergleich zum 1. Schritt seine Linkshändigkeit bei.
Ergebnis: Bei Rauminversion ändert ein polarer Vektor seine Orientierung im Raum um , ein axialer Vektor behält seinen Drehsinn bei.