Hauptachsentransformation, Ähnlichkeitstransformation
Zu jeder reellen symmetrischen Matrix
gibt es eine orthogonale Matrix
und eine Diagonalmatrix
mit
 |
(4.128) |
Dabei sind die Diagonalelemente von
die Eigenwerte von
,
und die Spalten von
sind die dazugehörigen normierten Eigenvektoren.
Aus der Gleichung (4.128) folgt unmittelbar
 |
(4.129) |
Man bezeichnet diese Gleichung als Hauptachsentransformation .
Auf diese Weise wird
in die Diagonalform überführt.
Wird die quadratische Matrix
mit Hilfe der regulären quadratischen
Matrix
nach der Vorschrift
 |
(4.130) |
transformiert, dann spricht man von einer Ähnlichkeitstransformation .
Die Matrizen
und
heißen ähnlich, und es gilt:
1. Die Matrizen
und
haben dieselben
Eigenwerte, d.h., bei einer Ähnlichkeitstransformation ändern sich die
Eigenwerte nicht.
2. Ist
symmetrisch, dann ist auch
symmetrisch,
falls
orthogonal ist:
 |
(4.131) |
Die Beziehung (4.131) heißt
orthogonale Ähnlichkeitstransformation .
Bei ihr bleiben Eigenwerte und Symmetrie erhalten.
In diesem Zusammenhang besagt (4.129), daß eine symmetrische
Matrix
orthogonal ähnlich auf die reelle Diagonalform
transformiert werden kann.