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Verfahren des Goldenen Schnittes und Fibonacci-Verfahren

Das Intervall wird schrittweise so verkleinert, daß das jeweils neue Teilintervall den Minimalpunkt enthält. Im Intervall werden die Punkte
(18.67a)
(18.67b)

ermittelt. Das entspricht einer Teilung nach dem Goldenen Schnitt.
Es sind zwei Fälle zu unterscheiden:
(18.68a)
(18.68b)

Ist , dann wird das Verfahren mit dem Intervall wiederholt, wobei aber nunmehr einer der Werte (Fall a)) bzw. (Fall b)) aus dem ersten Schritt verwendet werden kann. Zur Berechnung eines Intervalls , in dem der Minimalpunkt liegt, sind somit insgesamt Funktionswertberechnungen erforderlich. Aus der Forderung
(18.69)

kann eine Abschätzung der notwendigen Schrittzahl gewonnen werden.

Mit dem Verfahren des Goldenen Schnittes wird höchstens eine Funktionswertberechnung mehr benötigt als mit dem FIBONACCI-Verfahren . An Stelle einer Intervallunterteilung gemäß dem Goldenen Schnitt erfolgt hier eine Unterteilung mit Hilfe der FIBONACCI-Zahlen.