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Lösung des Transportproblems mit der Potentialmethode

Die Basisvariablen werden iterativ gegen die Nichtbasisvariablen ausgetauscht, um so jeweils eine zugehörige modifizierte Kostenmatrix zu berechnen. Der Rechengang wird am Beispiel erläutert.
a) Ermittlung der modifizierten Kostenmatrix aus mittels
(18.27a)

unter den Bedingungen
(18.27b)

Dazu werden in die zu Basisvariablen gehörenden Kosten markiert und gesetzt. Die weiteren Größen und , auch Potentiale bzw. Simplexmultiplikatoren genannt, werden so errechnet, daß zu markierten Kosten gehörende und zusammen mit den Kosten die Summe 0 ergeben:

Beispiel

  (18.27c)


b) Berechnung von:
(18.27d)

Ist , dann ist der gegebene Verteilungsplan optimal; anderenfalls wird als neue Variable gewählt. Im Beispiel ist .
c) In werden und die zu Basisvariablen gehörenden Kosten markiert. Enthält eine Zeile oder Spalte mit maximal einem markierten Element, dann wird diese Spalte oder Zeile gestrichen. Mit der verbleibenden Restmatrix wird dieser Vorgang wiederholt, bis keine Streichungen mehr möglich sind.
(18.27e)


d) Die zu verbleibenden markierten Elementen gehörenden bilden einen Zyklus. Man setzt zunächst . Alle weiteren zu markierten gehörenden werden so bestimmt, daß die Nebenbedingungen erfüllt bleiben. Die Größe errechnet sich aus
(18.27f)

wobei Nichtbasisvariable wird. Im Beispiel ist .
  (18.27g)

Danach wird das Verfahren ab Schritt 1 und wiederholt.

(18.27h)

(18.27i)

Die nächste zu bestimmende Matrix enthält keine negativen Elemente. Deshalb ist ein optimaler Verteilungsplan.