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Die zum Beispiel unter Ecke und Basis gefundene Normalform kann
direkt in ein Simplextableau übertragen werden.
Schema 4a, b

Das Tableau ist nicht optimal, da in der letzten Zeile noch positive Koeffizienten der
Zielfunktion auftreten.
Die dritte Spalte wird als Pivotspalte festgelegt (auch die zweite Spalte wäre denkbar).
Mit allen positiven Koeffizienten der Pivotspalte bildet man die Quotienten .
Die Quotienten wurden hinter der letzten Spalte des Tableaus notiert.
Der kleinste Quotient legt die Pivotzeile fest.
Ist die Pivotzeile nicht eindeutig zu bestimmen, dann ist die durch das neue Tableau
bestimmte Ecke entartet.
Mit den Austauschregeln erhält man das rechte Tableau.
Dieses Tableau bestimmt die Ecke ,
die dem Punkt
in der Abbildung
entspricht.
Da das neue Tableau nicht optimal ist, wird jetzt
gegen
getauscht (nächstes
linkes Schema).
Die Ecke des 3. Tableaus entspricht dem Punkt
in der Abbildung.
Nach einem weiteren Tausch erhält man ein optimales Tableau (nächstes rechtes Schema)
mit dem Maximalpunkt ,
der dem Punkt
mit dem
maximalen Zielfunktionswert
entspricht.
Schema 4c, d

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