Bestimmung der Regressionsgeraden
Wenn zwischen den Merkmalen
und
mit Hilfe des Korrelationskoeffizienten eine
Abhängigkeit festgestellt wurde, dann besteht die nächste Aufgabe in der Ermittlung
des funktionalen Zusammenhanges
.
Im einfachsten Falle der linearen Regression wird dabei vorausgesetzt, daß bei
beliebigem, aber festem
-Wert die Zufallsgröße
in der Grundgesamtheit normalverteilt ist mit dem Erwartungswert
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(16.156) |
und der von
unabhängigen Streuung
.
Die Beziehung (16.156) bedeutet, daß die Zufallsgröße
im Mittel von
dem festen
-Wert linear abhängt.
Für die in der Regel unbekannten Parameter
und
der
Grundgesamtheit werden mit Hilfe der Stichprobenwerte
Näherungswerte nach der
Fehlerquadratmethode bestimmt.
Aus der Forderung
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(16.157) |
erhält man für
und
die Schätzwerte (Näherungswerte)
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(16.158a) |
mit
 |
(16.158b) |
und dem empirischen Korrelationskoeffizienten
gemäß (16.155b).
Die Koeffizienten
und
nennt man Regressionskoeffizienten .
Die Gerade
heißt Regressionsgerade .