Konvexe Mengen
Eine Teilmenge
eines reellen Vektorraumes
heißt konvex , wenn für
jedes Paar von Vektoren
alle Vektoren der Form
ebenfalls zu
gehören.
Mit anderen Worten, die Menge
ist konvex, wenn sie mit je zwei Elementen die gesamte
Verbindungsstrecke
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(12.15) |
auch Intervall genannt, zwischen
und
enthält.
Beispiele konvexer Mengen in
sind die mit
und
bezeichneten Mengen in der
folgenden Abbildung.
Siehe dazu auch Abschnitt Trennung konvexer Mengen.
Der Durchschnitt beliebig vieler konvexer Mengen ist wieder eine konvexe Menge, wobei
vereinbarungsgemäß die leere Menge als konvex angesehen wird.
Demzufolge existiert zu jeder Teilmenge
eine kleinste konvexe Menge, die
enthält, nämlich der Durchschnitt aller konvexen und
enthaltenden Teilmengen
von
.
Sie heißt konvexe Hülle der Menge
und wird mit
bezeichnet.
Die konvexe Hülle
ist mit der Menge aller konvexen Linearkombinationen
von Elementen aus
identisch, d.h.,
besteht aus allen Elementen der Form
,
wobei
beliebige
Elemente aus
sind und
der Gleichung
genügen.
Lineare und affine Teilräume sind stets konvex.