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Definition des Vektorraumes

Ein Vektorraum über einem Körper (-Vektorraum) besteht aus einer additiv geschriebenen ABELschen Gruppe von ,,Vektoren``, einem Körper von ,,Skalaren`` und einer äußeren Multiplikation die jedem geordneten Paar mit und einen Vektor zuordnet. Dabei gelten folgende Gesetze:
(5.207)

(5.208)

(5.209)

(5.210)

(5.211)

(5.212)

(5.213)

(5.214)

Ist , so spricht man von einem reellen Vektorraum .

Beispiel A

Einspaltige bzw. einzeilige reelle Matrizen vom Typ bzw. bilden bezüglich der Matrizenaddition und der äußeren Multiplikation mit einer reellen Zahl einen reellen Vektorraum (s. Vektorraum der Spalten- bzw. Zeilenvektoren).

Beispiel B

Alle reellen Matrizen vom Typ bilden einen reellen Vektorraum.

Beispiel C

Alle auf einem Intervall stetigen reellen Funktionen bilden mit den durch

(5.215)

definierten Operationen einen reellen Vektorraum. Funktionenräume spielen in der Funktionalanalysis eine wesentliche Rolle.