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Koordinatentransformationen

Beim Übergang von einem kartesischen Koordinatensystem zu einem anderen ändern sich die Koordinaten nach den folgenden Regeln:

1. Parallelverschiebung der Koordinatenachsen um den Abszissen- bzw. Ordinatenabschnitt bzw. , so daß für die Koordinaten vor der Verschiebung, nach der Verschiebung und für die Koordinaten des neuen Koordinatenursprungs 0' im alten Koordinatensystem vor der Verschiebung gilt:


(3.307a)

(3.307b)


2. Drehung der Koordinatenachsen um den Winkel so daß gilt:



(3.308a)

(3.308b)

Allgemein betrachtet läßt sich ein Übergang von einem Koordinatensystem in ein anderes durch eine Transformation durchführen, die aus einer Translation und einer Rotation, d.h. einer Drehung der Koordinatenachsen besteht. Die zum diesem System aus zwei Gleichungen gehörende Koeffizientenmatrix lautet:
(3.308c)

Sie wird Drehungsmatrix genannt.