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Folgerungen aus dem Alternantensatz

Der Alternantensatz ist der Ausgangspunkt für die numerische Lösung der stetigen TSCHEBYSCHEFFschen Approximationsaufgabe. Wählt man als Näherungsfunktion
(19.198)

mit linear unabhängigen, bekannten Ansatzfunktionen, dann sollen mit die Koeffizienten der Lösung der TSCHEBYSCHEFFschen Aufgabe und mit die zugehörige Minimalabweichung gemäß (19.192) bezeichnet werden. In dem Fall, daß die Funktionen und differenzierbar sind, folgt aus dem Alternantensatz

(19.199)

Die Stellen sind Alternantenpunkte mit
(19.200)

Die Gleichungen (19.199) stellen Bedingungen für die unbekannten Größen der TSCHEBYSCHEFFschen Approximationsaufgabe dar: Ansatzkoeffizienten, Alternantenpunkte und die Minimalabweichung . Falls die Intervallrandpunkte zu den Alternantenpunkten gehören, brauchen dort die Bedingungen für die Ableitung nicht zu gelten.