Einer Reihe geometrischer Figuren, die man selbstähnlich nennt, liegt
folgende Entstehungsprozedur zugrunde:
Eine Ausgangsfigur wird durch eine neue Figur ersetzt, die aus
mit dem Faktor
linear skalierten Kopien der Ausgangsfigur besteht.
Alle im -ten Schritt vorhandenen -fach skalierten Ausgangsfiguren werden jeweils
wie im ersten Schritt behandelt.
Für die in den folgenden Beispielen A bis D genannten Mengen gilt
.
Beispiel A
CANTOR-Menge: .
Beispiel B
KOCHsche Kurve: .
Die ersten 3 Schritte sind in der folgenden Abbildung zu sehen.
Beispiel C
SIERPINSKI-Drachen: .
Die ersten 3 Schritte zeigt die folgende Abbildung.
Die weißen Dreiecke werden jeweils entfernt.
Beispiel D
SIERPINSKI-Teppich: .
Die ersten 3 Schritte zeigt die folgende Abbildung.
Die weißen Quadrate werden entfernt.