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Das Intervall
wird in drei Teilintervalle gleicher Länge
geteilt und das mittlere offene Drittel entfernt, so daß die Menge
entsteht.
Dann werden von den beiden Teilintervallen von
die jeweils mittleren offenen
Drittel entfernt, so daß die Menge
entsteht.
Diese Prozedur wird mit
fortgesetzt, indem aus jedem Teilintervall von
das mittlere offene Drittel entfernt wird.
Dadurch entsteht eine Folge von Mengen
wobei jedes
aus
Intervallen der Länge
besteht.
Die CANTOR-Menge
ist definiert als Menge aller der Punkte, die allen
angehören, d.h.,
Die Menge
ist kompakt, überabzählbar, hat das LEBESGUE-Maß Null und
ist perfekt.
D.h.,
ist abgeschlossen, und jeder Punkt ist Häufungspunkt.
Die CANTOR-Menge kann als Beispiel für ein Fraktal dienen.
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