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Jede Meßreihe vom Umfang
kann in diesem Zusammenhang als eine zufällige
Stichprobe aus einer unendlichen Grundgesamtheit aufgefaßt werden, die entsteht, wenn
der Versuch oder die Messung unter gleichen Bedingungen unendlich oft wiederholt würde.
Da der Umfang
einer Meßreihe sehr groß sein kann, geht man zur statistischen
Erfassung der Daten wie folgt vor:
1. Protokoll, Urliste:
Protokollierung der Meß- oder Beobachtungswerte
,
die eine Stichprobe oder
Meßreihe darstellen, in einem Meßprotokoll, der Urliste .
2. Intervalle oder Klassen:
Einteilung der gegebenen
Meßwerte
in
Intervalle, auch Klassen genannt, der Breite
.
Man wählt ca.
bis
Klassen und ordnet die
Meßwerte in diese Klassen ein.
Es entsteht die Strichliste .
3. Häufigkeiten und Häufigkeitsverteilung:
Eintragen der absoluten Häufigkeiten
,
d.h. der Anzahl
von Meßwerten (Besetzungszahl), die auf ein bestimmtes
Meßintervall
entfällt und Bestimmung der
relativen Häufigkeiten
(in %).
Werden die Werte
als Rechtecke über den Klassen aufgetragen, dann ergibt die
graphische Darstellung der so entstehenden Häufigkeitsverteilung ein
Histogramm (s. linke Abbildung).
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