Zu einem Vektorfeld
läßt sich ein zweites Vektorfeld,
seine Rotation bilden, indem die folgenden Schritte durchgeführt werden:
a) Aufspannen eines kleinen Flächenstückes
um den Punkt
.
Dieses Flächenstück soll durch den Vektor
beschrieben werden, der in
die Richtung der Normalen
zeigt und dessen Betrag gleich dem Inhalt des
Fächenstückes ist. Der Rand des Flächenstückes sei mit
bezeichnet
(s. Abbildung).
b) Berechnung des Umlaufintegrals
längs der Randkurve
des
Flächenstücks.
c) Untersuchung des Grenzwertes
wobei die Lage des Flächenstückes ungeändert bleibt.
d) Änderung der Lage des Flächenstückes mit dem Ziel, einen Maximalwert
des gewonnenen Grenzwertes zu ermitteln.
Das zugehörige Flächenstück habe den Flächeninhalt
und die Randkurve
.
e) Bestimmung des Vektors
im Punkt
,
dessen
Betrag gleich dem gefundenen Maximalwert des Grenzwertes ist und dessen Richtung mit der
Normalen des Flächenstückes zusammenfällt. Es gilt dann:
 |
(13.56a) |
Die Projektion von
auf die Flächennormale
des
ursprünglichen Flächenstücks mit dem Inhalt
,
d.h. die Komponente des
Vektors
in beliebig vorgegebener Richtung
,
ergibt sich zu
 |
(13.56b) |
Die Feldlinien des Feldes
werden Wirbellinien des Vektorfeldes
genannt.