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Der Augustinerpriester, Lehrer und Genetiker Gregor Mendel (1822-1884)
wurde durch Versuche mit Pflanzenhybriden bekannt, durch deren statistische
Auswertung es ihm gelang, grundlegende Gesetze der Vererbungslehre zu
erkennen und zu formulieren. Seine 1866 und 1870 veröffentlichten
Forschungsergebnisse wurden von seinen Zeitgenossen zunächst nicht
anerkannt. Später bildeten die Mendelschen Gesetze die Grundlage der
modernen Genetik. Weniger bekannt sind Mendels Aktivitäten als
Bienenzüchter und Meteorologe.
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