Verlag Programm Mathematik Mathematisches Tagebuch 1796-1814 Autor



Autor Carl F. Gauss
Carl Friedrich Gauß (1777-1855), Professor für Astronomie der Universität Göttingen und Direktor der Göttinger Sternwarte, arbeitete auf fast allen Gebieten der Mathematik, lieferte aber auch bedeutende Beiträge zur Physik, Geodäsie und Astronomie.
Schon zu seinen Studienzeiten löste Gauß ein seit über zwei Jahrtausenden bekanntes mathematisches Problem: er bewies, daß auch ein 17-Eck mit Zirkel und Lineal konstruiert werden kann. Wenige Jahre später lieferte er den vollständigen Beweis des Fundamentalsatzes der Algebra. Mit der Publikation seiner "Disquisitiones arithmeticae" begründete er die Zahlentheorie als selbständige mathematische Disziplin; sein Werk "Theorie der Bewegungen der in Kegelschnitten sich um die Sonne bewegenden Himmelskörper" wurde zum Basiswerk der mathematischen Astronomie.
Belegt u.a. durch Tagebuchaufzeichnungen steht fest, daß Gauß als erster im Besitz der nichteuklidischen Geometrie war, er publizierte jedoch, aus Furcht vor unliebsamen mathematisch-philosophischen Diskussionen nicht darüber. Schon zu Lebzeiten erlangte Gauss höchste Bewunderungen, auf einer zu seinen Ehren geprägten Münze wurde er als "mathematicorum princeps" ausgezeichnet.


14.07.2000 © Verlag Harri Deutsch, Gräfstraße 47/51, D-60486 Frankfurt/Main, Tel. (069) 775021, Fax (069) 7073739