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Der italienische Physiker Alessandro Volta (1745-1827)
leistete grundlegende Arbeiten zur Elektrophysik
und war einer der führenden Forscher auf dem neuen Gebiet
der galvanischen Elektrizität. Daneben untersuchte
er unter anderem auch die Zusammensetzung
und Ausdehnung von Gasen.
Volta wies nach, daß galvanische Elektrizität und Reibungselektrizität
von gleicher Natur sind und ordnete die Metalle und einige Halbmetalle
in eine kontaktelektrische Spannungsreihe.
Die von Galvani durchgeführten Versuche erklärte Volta
durch den über einen Elektrolyten hergestellten
Kontakt unterschiedlicher Metalle.
Um 1800 erfand er die Volta-Säule,
eine Reihenschaltung von Volta-Elementen,
die eine Spannung von über 100 V lieferte.
Allerdings übersah er die dabei auftretenden
chemischen Vorgänge gänzlich, so daß ihm die
Volta-Säule als Perpetuum mobile erscheinen mußte.
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