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Methode Mamdani

Für einen fuzzy-geregelten Prozeß werden folgende Entwurfsschritte verwendet:
1. Regelbasis: Für die -te Regel gelte z.B.
(5.404)

Hierbei charakterisiert den Fehler, die Änderung des Fehlers und die Änderung des Ausgabewertes (nicht fuzzy-wertig). Alle Größen seien auf ihren Definitionsbereichen und definiert, und der gesamte Definitionsbereich sei Über diesem Definitionsbereich werden die Größen Fehler und Fehleränderung fuzzifiziert, d.h. mittels unscharfer Mengen dargestellt, wobei linguistische Beschreibungen benutzt werden.
2. Fuzzifizierungsalgorithmus: Im allgemeinen sind der Fehler und dessen Änderung nicht fuzzy-wertig, so daß sie über eine linguistische Beschreibung fuzzifiziert werden müssen. Die Fuzzy-Werte werden mit den Prämissen der WENN-DANN-Regeln aus der Regelbasis verglichen. Daraus folgt, welche Regeln aktiv sind und mit welchem Gewicht eine Regel beteiligt ist.
3. Verknüpfungsmodul: Die aktivierten Regeln mit ihrem unterschiedlichen Gewicht werden mit Hilfe einer Verknüpfungsoperation zusammengefaßt und dem Defuzzifizierungsalgorithmus zugeführt.
4. Entscheidungsmodul: Im Defuzzifizierungsprozeß soll ein scharfer Wert für die Stellgröße erhalten werden. Mit Hilfe einer Defuzzifizierungsoperation wird aus der Menge der möglichen Werte eine nicht fuzzy-wertige Größe, d.h. eine scharfe Größe, ermittelt. Diese Größe drückt aus, wie eine Einstellung des Systems vorzunehmen ist, so daß die Regelabweichung gering bleibt.
Fuzzy-Regelung bedeutet, daß die Schritte 1. bis 4. wiederholt werden, bis das Ziel, geringste Regelabweichung und deren Änderung erreicht ist.