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Tabellen- und feldartige Strukturen

Maple besitzt zur Konstruktion tabellen- und feldartiger Strukturen die beiden Befehle und . Mit
(20.44)

erzeugt Maple eine tabellenartige Struktur, in der eine Indexfunktion ist und eine Liste von Ausdrücken, die Gleichungen als Elemente enthält. In diesem Fall benutzt Maple die linken Seiten der Gleichungen als Numerierung der Tabelleneinträge und die rechten Seiten als die jeweiligen Tabelleneinträge. Enthält die Liste nur Elemente, so nimmt Maple die natürliche Numerierung der Tabelleneinträge, beginnend mit der , an.

Beispiel



Ein erneuter Aufruf von oder liefert nur die Symbole oder zurück. Erst mit gibt Maple die Tabelle zurück; beim Aufruf erhält man die Komponenten der Tabelle in der Form Liste der Gleichungen für die Tabellenwerte. Hieran erkennt man, daß das Evaluierungsprinzip für diese Strukturen von der Regel abweicht. In der Regel evaluiert Maple einen Ausdruck bis zum Ende, d.h. bis keine weiteren Umformungen mehr möglich sind. Im gegebenen Fall wird die Definition zwar zur Kenntnis genommen, jedoch die weitere Auswertung unterdrückt, bis sie mit der speziellen Anweisung ausdrücklich gefordert wird.

Die Indizes von erhält man als Folge mit dem Befehl , eine Folge der Glieder mit .

Beispiel

Für die obigen Beispiele gilt


und entsprechend z.B.

Mit dem Befehl

(20.45)

lassen sich spezielle Tabellen (Felder) erzeugen, die mehrdimensional sein können und ganzzahlige Laufbereiche für jede Dimension besitzen.