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Als Kurznamen bezeichnet man die Benennungen von Köpfen und Elementen der Ausdrücke. Darüber hinaus benötigt Mathematica für die Benennung von Symbolen Angaben über die Zugehörigkeit des Symbols zum jeweiligen Programmteil. Dies wird durch die Angabe des Kontext gewährleistet, der den entsprechenden Programmteil benennt. Der vollständige Name eines Symbols besteht daher aus dem Kontext und dem Kurznamen, die durch ein ' verbunden werden.
Beim Start von Mathematica sind immer zwei Kontexte präsent: System'
sowie Global' .
Über die Verfügbarkeit weiterer Programmoduln kann man sich mit dem Befehl
informieren lassen.
Alle in Mathematica eingebauten Funktionen laufen unter dem Kontext System' , während die vom Nutzer definierten unter dem Kontext Global' abgelegt werden.
Ist ein gegebener Kontext aktuell, also der entsprechende Programmteil geladen, so können die Symbole mit ihrem Kurznamen angesprochen werden.
Beim Einlesen eines weiteren Mathematica-Programmoduls mit
werden die dazugehörigen Kontexte geöffnet und der schon vorhandenen Liste vorn
hinzugefügt.
Es kann vorkommen, daß vor dem Zuladen des neuen Moduls ein Symbol mit einem Namen
eingeführt wurde, der jetzt in dem neu eröffneten Kontext unter einer anderen
Definition ebenfalls vorhanden ist.
In diesem Falle informiert Mathematica in einer Meldung darüber.
Dann ist entweder der vorher definierte Name mit
zu
löschen, oder aber man verwendet für das zugeladene Symbol den
vollständigen Namen.
Neben den Eigenschaften, die Symbole per Definition besitzen und die in der Regel
spezieller Natur sind, kann man ihnen allgemeinere Eigenschaften, nämlich Attribute
wie
,
d.h. ungeordnet, kommutativ,
,
d.h.,
Werte können nicht geändert werden, oder
,
d.h, Attribute
können nicht geändert werden u.a. zuordnen.
Auskunft über die für das jeweilige Objekt zutreffenden Attribute erhält man mit
.
Eigene Symbole können mit
geschützt werden, so
daß keine anderen Definitionen für diese Symbol eingeführt werden können.
Mit
kann das Attribut wieder entfernt werden.
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