Grundlagen des Graphikaufbaus
Mathematica baut graphische Objekte aus eingebauten Graphik-Primitiven
auf.
Das sind Objekte wie Punkte (
), Linien (
)
und Polygone
(
)
sowie Eigenschaften dieser Objekte wie Dicke und Farbe.
Des weiteren verfügt Mathematica über viele Optionen, die angeben, in welcher
Umgebung und in welcher Art die graphischen Objekte dargestellt werden sollen.
Mit dem Befehl
,
wobei
eine Liste graphischer
Primitiven ist, wird Mathematica aufgefordert, eine Graphik aus den aufgelisteten
Objekten zu erstellen.
Der Objektliste kann eine Liste von Optionen für die Art der Darstellung folgen.
Mit der folgenden Eingabe
 |
(20.77a) |
 |
(20.77b) |
wird eine Graphik aus folgenden Elementen aufgebaut:
a) Linienzug von zwei Linien, beginnend im Punkt
über den Punkt
zum Punkt
.
b) Kreis mit dem Mittelpunkt im Punkt
und dem Radius 4.
c) Text mit dem Inhalt ''Beispiel``, geschrieben in dem Schriftfont
Helvetica-Bold (der Text erscheint zum Bezugspunkt
zentriert).
Mit dem Aufruf
liefert Mathematica das Bild der erzeugten
Graphik:
Hierbei werden gewisse Voreinsstellungen der Graphikoptionen benutzt.
Im gegebenen Fall wurde die Option
auf
gesetzt.
Ihre Voreinstellung lautet
.
Das entspricht einem Verhältnis zwischen der Ausdehnung in der
-Richtung zu dem der
-Richtung von
.
Mit dieser Einstellung wäre der Kreis verzerrt als Ellipse dargestellt worden.
Die Einstellung dieser Option auf Automatic bewirkt, daß die Darstellung
unverzerrt erfolgt.