Absoluter und relativer Maximalfehler
1. Absoluter Maximalfehler:Ist die zu bestimmende Größe
eine Funktion der Meßgrößen
,
d.h.
,
dann muß
der resultierende absolute Fehler unter Berücksichtigung dieser Funktion berechnet werden.
Das geschieht entweder mit Hilfe des Fehlerfortpflanzungsgesetzes, wodurch ein Ausgleich
der Messungen vorgenommen wird, weil nach der Fehlerquadratmethode ein Minimum von
gesucht wird, oder man verzichtet auf den Ausgleich der Meßwerte
und berechnet lediglich eine obere Fehlerschranke, die absoluter Maximalfehler
genannt wird.
Für den Fall, daß es sich um
unabhängige Veränderliche
handelt, gilt:
 |
(16.214) |
wobei für die
der jeweilige Mittelwert
einzusetzen ist.
2. Relativer Maximalfehler:
Der relative Maximalfehler wird gebildet, indem der absolute Maximalfehler durch den
Zahlenwert der Meßgröße (meist ist das der Mittelwert
)
dividiert wird:
 |
(16.215) |